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Natur in der Umgebung von Toužim

Die Natur in der Karlsbader Region bietet viele unentdeckte Orte, welche bis zum heutigen Tage nicht vor Touristen aus dem ganzen Land überquellen. Toužim und dessen Umgebung kennen wir dank dessen abgelegener Lage, dank dessen ländlichem Charakter sowie der wunderschönen Natur in der hiesigen Gegend, wo sich einige Sehenswürdigkeiten verbergen, die ansonsten nirgendwo zu finden sind. Sie suchen einen Ort, um sich so richtig zu erholen? Toužim ist die richtige Wahl!


Slavkovský les (Kaiserwald)

Entfernung von unserer Pension: 16 km

Das Naturschutzgebiet „CHKO Slavkovský les“ wurde am 3.5.1974 errichtet. Ein bedeutendes Naturphänomen in diesem Gebiet sind zahlreiche ausströmende kalte und warme Quellen, welche den Grundstein für die berühmte Kurbadtradition im Gebietsdreieck Karlovy Vary (Karlsbad) – Mariánské Lázně (Marienbad) – Františkovi Lázně (Franzensbad) legten. Das Hauptmotiv für die Errichtung des Naturschutzgebietes war der Bedarf, den Schutz dieser Heilquellen zu gewährleisten.

Nationales Naturdenkmal Křížky

Der Serpentinfelsen mit drei Kreuzen auf dem Gipfel beherbergt wertvollere Pflanzen und Tiere des Slavkovský les (des Kaiserwaldes).

Nationales Naturdenkmal Upolínová louka (Trollblumenwiese)

Die Bedeutung dieses Naturdenkmals besteht vor allem darin, dass sich hier and as Serpentin gebundene Endemiten befinden. Interessant ist beispielsweise, dass es hier die kritisch bedrohte Heidelbeer-Weide vorkommt, die als eine bei uns ausgestorbene Art erachtet, jedoch hier im Jahr 1990 entdeckt wurde.

Novoveská kyselka (Neudorfer Quelle)

Bis zum Ende des 2. Weltkrieges hätten Sie hier die emporsprudelnde Quelle an hervorragendem Mineralwasser in einem achtseitigen Pavillon angetroffen, einen Abfüllraum, ein Restaurant, ein Geschäft, ein Forsthaus und das Gebäude des Verwalters mit einem landwirtschaftlichen Hof angetroffen. Vom fernab gelegenen Ruhm ist bis zum heutigen Tage nur wenig erhalten geblieben und es stellt daher ein umso größeres Wunder dar, dass der steinerne Brunnen aus dem Jahr 1893 die Jahre des Vergessens überlebt hat, wobei dessen Maße im gesamten Gebiet ihresgleichen suchen.

Grünská kyselka (Grüner Sauerbrunnen)

Ist auch unter dem Namen Magnesia bekannt. Es handelt sich hierbei um einen der bekanntesten Sauerbrunnen im Slavkovský les (Kaiserwald). Er wurde zum ersten Mal im Jahr 1893 auf dem Grundstück des Herzogs Heinrich Beaufort aus Bečova entdeckt und als Grünská kyselka (Grüner Sauerbrunnen) bezeichnet. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts sind neue Bohrungen vorgenommen worden, aus denen die Mineralwassergesellschaft „Karlovarské minerální vody“ bis heute das bekannte Mineralwasser Magnesia abfüllt. Das Grunstück ist umzäunt. Aus der Bohrung führt ein Überflussauslass, welcher der Öffentlichkeit zur Verfügung steht und das Wasser dieses Sauerbrunnens ist in der Tat hervorragend.

Giselin a Rudolfův pramen (Gisela- und Rudolfsquelle)

Bereits im 16. Jahrhundert nutzten die Menschen Mineralquellen, die in der Umgebung häufig ausströmen. Im Jahr 1870 wurde an der südwestlichen Seite ein kleines Kurbad errichtet, was anscheinend der Grund dafür war, weshalb die Gemeinde erneut zur Stadt ernannt und erhoben wurde.

Siardův pramen (Siardusquelle)

Nicht nur die Siarduskapelle und die Kaluse, sondern auch eine kleine, flach ausströmende Quelle in der Nähe hat die Pilger stets zu einem Besuch bewegt und ebenso zum Probieren des wunderbar wirkenden Quellwassers. Diese Quelle wurde ungefähr im Jahr 1645 entdeckt. Ihren größten Ruhm erlebte Sie während der großen Pilgerungen des 17. Jahrhunderts. Diese Quelle stellt einen der Haltepunkte auf dem Lehrpfad „Siardův pramen“ (Siardusquelle), der aus München, über die Siarduskapelle und des Kaiserweg bis nach Sítiny führt.